Mineralwolle – idealer Dämmstoff für die Wärmedämmung

Mineralische Dämmstoffe können vielseitig in der Dämmung eingesetzt werden und überzeugen darüber hinaus mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis. Die mineralisch-synthetischenDämmstoffe Steinwolle sowie Glaswolle werden in der Dachdämmung, Wärmedämmung, Fassadendämmung und in der technischen Isolierung sowie im Schall- und Brandschutz eingesetzt. Lesen Sie unseren aktuellen Beitrag und erfahren alles Wissenswerte über Mineralwolle und die Einsatzmöglichkeiten in der Dämmung.

Mineralwolle als Wärmedämmstoff

Unter dem Begriff Mineralwolle versteht man in den meisten Fällen Dämmstoffe, die aus Glas oder Stein hergestellt werden. Diese Materialen eignen sich besonders gut als Grundlage für Dämmmaterialen, da der produzierte Dämmstoff nichtbrennbar ist, gute Wärme- und Schallschutzeigenschaften besitzt und zusätzlich kein Wasser aufnimmt. Mineralwolle wird zu 95% aus mineralischen Rohstoffen wie beispielsweise Quarzsand, Kalk, Soda, Eisenerz und Recyclingmaterialen wie Altglas und Formsteinen hergestellt. Der Bindemittelanteil beläuft sich in etwa auf 4%. Die restlichen Bestandteile (Anteil < 1%) setzen sich aus Mineralölen und Silikonemulsion zusammen, welche die hydrophoben (wasserabweisenden) Eigenschaften der Mineralwolle verstärken. Diese Materialen werden bei sehr hohen Temperaturen (ca. 1.300-1.500°C) aufgeschmolzen und die dadurch entstehenden Fasern werden in einem Düsenziehverfahren zu einem Vlies versponnen. Aus dem Vlies werden dann die Dämmmatten und Dämmplatten hergestellt.

Steinwolle und Glaswolle ideal Eigenschaften für die Dämmung

Die Dämmstoffe Stein- und Glaswolle sehen sich nicht nur ähnlich, sondern verfügen auch über vergleichbare Eigenschaften. Die beiden mineralisch-synthetischenDämmstoffe überzeugen mit hervorragenden Wärmedämmeigenschaften. So weist Steinwolle und Glaswolle eine Wärmeleitfähigkeit von 0,032 - 0,040W/(m K) auf. Aufgrund dieser Werte muss eine Dämmung mit Mineralwolle nach der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) lediglich ca. 14cm betragen. Besonders hervorzuheben sind die hervorragenden Brandschutzeigenschaften von Mineralwolle, welche einen Einsatz in der Dach- und Fassadendämmung ermöglichen. Des Weiteren verspricht eine Dämmung mit Steinwolle oder Glaswolle einen sehr guten Schallschutz. Weitere Vorteile sind die Resistenz gegen Ungeziefer, Schimmel und Fäulnis sowie die hydrophobe Eigenschaft der Mineralwolle. Steinwolle ist durchgängig wasserabweisend und nicht in der Lage, Feuchtigkeit zu speichern.

Einsatzgebiete der Steinwolle Dämmung

Steinwolle und Glaswolle werden meistens in Form von Dämmmatten, Dämmplatten, Klemmfilzen, Rohrschalen und Spannfilzen in der Dämmung verwendet. Als Wärmedämmstoff findet die Stein- oder Glaswolle vor allem für Dach- und Deckendämmungen Verwendung. Ein Haupteinsatzgebiet der Mineralwolle ist die Zwischensparrendämmung von Dächern. Neben der Dachdämmung wird Steinwolle auch in der Fassadendämmung verwendet, hier werden vor allem vlieskaschierte Dämmplatten verbaut. Darüberhinaus werden Dämmstoffe aus Steinwolle auch in der technischen Isolierung aufgrund des sehr guten Schall- und Brandschutzes eingesetzt.

Ihr Team von 1a Dämmstoffe

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